Liebe Gläubige, liebe Freunde und Wohltäter!
Mit Freude schreibe ich Ihnen diese ersten Zeilen als neuer Distriktoberer der Schweiz. Diese grosse Aufgabe verlangt Glaubensgeist, Ausdauer und Tatkraft in der Liebe. Um diese Gaben habe ich am 1. August bei der Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Bürglen gebetet. Maria wird dort als Hüterin des Glaubens verehrt. Wie schön, dass ich meine neue Aufgabe gewissermassen mit diesem Fussmarsch beginnen durfte. Maria ist unsere Hüterin des Glaubens. Als ihre geliebten Kinder dürfen wir darauf vertrauen, dass sie uns auf unserem weiteren Lebensweg beschützt, damit wir den grossen Schatz des katholischen Glaubens unversehrt bewahren können.
Genau um diesen Schatz geht es auch bei der bevorstehenden Flüeli-Wallfahrt, zu der ich Sie alle herzlich einlade. An diesem Wochenende wollen wir die Tiefe und Weite unseres Glaubens betrachten und darüber staunen. Denn dieser Glaube ist der unschätzbare Reichtum, den uns unser Herr Jesus Christus anvertraut hat. Diesen Glauben muss die Kirche wie einen kostbaren Diamanten hüten. Das bedeutet letztlich Tradition: das Wertvolle schätzen, bewahren und treu weitergeben. Kommen Sie daher zahlreich nach Flüeli, liebe Gläubige. Beten wir inständig beim heiligen Bruder Klaus, unserem Landesvater, dass er uns am Throne Gottes die Gnade der Treue zum überlieferten Glauben erbitte.
Gleichzeitig wird an diesem Wochenende auch unser lieber Bischof Pascal Schreiber das Pontifikalamt zelebrieren. Es ist für uns eine grosse Freude und Ehre, den ehemaligen Distriktoberen der Schweiz nun als Bischof in unserer Mitte begrüssen zu dürfen. Gemeinsam werden wir in der heiligen Messe all unsere Opfer und Freuden Gott darbringen.
Ihnen, liebe Gläubige, möchte ich von ganzem Herzen für Ihre Treue und Ihr Vertrauen danken. Sie unterstützen und tragen das Werk der Kirche mit: die Priesterbruderschaft St. Pius X. Natürlich ist es nicht unser Verdienst, dass wir zu jener Schar von Gläubigen gehören dürfen, welche das Erbe unseres geliebten Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre, bewahrt. Es ist vielmehr eine Gnade des Himmels, die wir mit grosser Dankbarkeit annehmen.
Gleichzeitig muss unser Herz missionarisch sein. Es soll von der Begeisterung glühen, den Schatz des Glaubens zum Heil der Seelen weiterzugeben. Das beginnt bei unserem eigenen Vorbild. Vor allem durch die Nächstenliebe, die Sanftmut im Alltag, die Geduld mit schwierigen Menschen und durch viele kleine Werke der Güte. Die christliche Liebe ist eine übernatürliche Tugend; sie ist das Band der Vollkommenheit, wie der heilige Paulus im Kolosserbrief (3,14) sagt. Sie ist das sichere Zeichen der Gegenwart Gottes, und sie deckt eine Menge von Sünden zu (vgl. 1 Petr 4,8). Darum ist die Liebe auch ein vorzüglicher Weg der Busse. Wer liebt, reinigt sein Herz und nähert seine unsterbliche Seele immer mehr dem dreifaltigen Gott. Das bedeutet Umkehr: Abkehr von der Sünde, Loslösung vom Bösen und Hinwendung zum Guten, zur Sonne der Gerechtigkeit, zu Gott. Üben wir daher unablässig diese grosse und so notwendige Tugend.
Unsere Liebe zu Jesus zeigt sich aber vor allem auch in unserem persönlichen Gebetsleben, in dem wir unserem Herrn ganz persönlich begegnen. Das ist Beten: mit Gott sprechen, bei Gott sein und sich mit ihm austauschen – wie mit einem Freund, von dem man weiss, dass er einen liebt. So sagte es die heilige Theresia vom Kinde Jesu.
Bewahren wir in den Stürmen unserer Zeit die innere Ruhe und lassen wir uns nicht von Bitterkeit erfüllen. Die gegenwärtige Lage der Kirche muss uns mit Schmerz erfüllen. Es tut weh zu sehen, wie viele Seelen nicht an den Brunnen der Gnade geführt werden und geistlichen Hunger leiden. Niemand reicht ihnen das Brot des Lebens oder das lebendige Wasser. Umso mehr sind wir gefordert. Jeder Einzelne von uns kann seinen Beitrag leisten. Für diesen Einsatz wünsche ich Ihnen Mut, Ausdauer und vor allem den reichen Segen Gottes.
In Christo
Ihr
Mit Freude schreibe ich Ihnen diese ersten Zeilen als neuer Distriktoberer der Schweiz. Diese grosse Aufgabe verlangt Glaubensgeist, Ausdauer und Tatkraft in der Liebe. Um diese Gaben habe ich am 1. August bei der Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Bürglen gebetet. Maria wird dort als Hüterin des Glaubens verehrt. Wie schön, dass ich meine neue Aufgabe gewissermassen mit diesem Fussmarsch beginnen durfte. Maria ist unsere Hüterin des Glaubens. Als ihre geliebten Kinder dürfen wir darauf vertrauen, dass sie uns auf unserem weiteren Lebensweg beschützt, damit wir den grossen Schatz des katholischen Glaubens unversehrt bewahren können.
Genau um diesen Schatz geht es auch bei der bevorstehenden Flüeli-Wallfahrt, zu der ich Sie alle herzlich einlade. An diesem Wochenende wollen wir die Tiefe und Weite unseres Glaubens betrachten und darüber staunen. Denn dieser Glaube ist der unschätzbare Reichtum, den uns unser Herr Jesus Christus anvertraut hat. Diesen Glauben muss die Kirche wie einen kostbaren Diamanten hüten. Das bedeutet letztlich Tradition: das Wertvolle schätzen, bewahren und treu weitergeben. Kommen Sie daher zahlreich nach Flüeli, liebe Gläubige. Beten wir inständig beim heiligen Bruder Klaus, unserem Landesvater, dass er uns am Throne Gottes die Gnade der Treue zum überlieferten Glauben erbitte.
Gleichzeitig wird an diesem Wochenende auch unser lieber Bischof Pascal Schreiber das Pontifikalamt zelebrieren. Es ist für uns eine grosse Freude und Ehre, den ehemaligen Distriktoberen der Schweiz nun als Bischof in unserer Mitte begrüssen zu dürfen. Gemeinsam werden wir in der heiligen Messe all unsere Opfer und Freuden Gott darbringen.
Ihnen, liebe Gläubige, möchte ich von ganzem Herzen für Ihre Treue und Ihr Vertrauen danken. Sie unterstützen und tragen das Werk der Kirche mit: die Priesterbruderschaft St. Pius X. Natürlich ist es nicht unser Verdienst, dass wir zu jener Schar von Gläubigen gehören dürfen, welche das Erbe unseres geliebten Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre, bewahrt. Es ist vielmehr eine Gnade des Himmels, die wir mit grosser Dankbarkeit annehmen.
Gleichzeitig muss unser Herz missionarisch sein. Es soll von der Begeisterung glühen, den Schatz des Glaubens zum Heil der Seelen weiterzugeben. Das beginnt bei unserem eigenen Vorbild. Vor allem durch die Nächstenliebe, die Sanftmut im Alltag, die Geduld mit schwierigen Menschen und durch viele kleine Werke der Güte. Die christliche Liebe ist eine übernatürliche Tugend; sie ist das Band der Vollkommenheit, wie der heilige Paulus im Kolosserbrief (3,14) sagt. Sie ist das sichere Zeichen der Gegenwart Gottes, und sie deckt eine Menge von Sünden zu (vgl. 1 Petr 4,8). Darum ist die Liebe auch ein vorzüglicher Weg der Busse. Wer liebt, reinigt sein Herz und nähert seine unsterbliche Seele immer mehr dem dreifaltigen Gott. Das bedeutet Umkehr: Abkehr von der Sünde, Loslösung vom Bösen und Hinwendung zum Guten, zur Sonne der Gerechtigkeit, zu Gott. Üben wir daher unablässig diese grosse und so notwendige Tugend.
Unsere Liebe zu Jesus zeigt sich aber vor allem auch in unserem persönlichen Gebetsleben, in dem wir unserem Herrn ganz persönlich begegnen. Das ist Beten: mit Gott sprechen, bei Gott sein und sich mit ihm austauschen – wie mit einem Freund, von dem man weiss, dass er einen liebt. So sagte es die heilige Theresia vom Kinde Jesu.
Bewahren wir in den Stürmen unserer Zeit die innere Ruhe und lassen wir uns nicht von Bitterkeit erfüllen. Die gegenwärtige Lage der Kirche muss uns mit Schmerz erfüllen. Es tut weh zu sehen, wie viele Seelen nicht an den Brunnen der Gnade geführt werden und geistlichen Hunger leiden. Niemand reicht ihnen das Brot des Lebens oder das lebendige Wasser. Umso mehr sind wir gefordert. Jeder Einzelne von uns kann seinen Beitrag leisten. Für diesen Einsatz wünsche ich Ihnen Mut, Ausdauer und vor allem den reichen Segen Gottes.
In Christo
Ihr